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Nach einer Sünde
#1
Geschwind hinweg mit dieser Last der Seelen!
Dem Satan nicht, dem Herrn will ich sie weihen
Die Sünde, die ich that. Denn, o! verzeihen
Kannst du, o Herr, mehr als ich Armer fehlen.

Vergebens ist es, dunkel mich zu quälen,
Bekennen will ich, beten und bereuen,
Nicht feig das Antlitz meiner Sünde scheuen,
Will sehn und hassen sie, und Bess'res wählen.

Und, o! schon fühl' ich's; Herr! du Gott der Güte,
Du gießest Licht, Trost, Kraft in mein Gemüthe,
Froh schüttl' ich ab die Bande meiner Sünden.

Ja, wie der Tod, dem Lazarus entstiegen,
Soll dir zur Ehre werden mein Erliegen,
Will doppelt nun dir dienen, dich verkünden!


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