10.05.2026, 00:20
Wenn Menschen sterben, schreiten Füße leise,
Wir schütten Stroh vor ihres Hauses Türe,
Daß an ihr Ohr nicht Lärm der Straße rühre, -
Und also rüsten wir die große Reise.
Vielleicht, - daß ihrer Seele ferne Weise
Dann grüßend klingt, daß sie Erwachen spüre,
Wo wir den Schlummer schauen, daß sie führe
Ein lichter Geist zu reinrer Sphären Kreise.
Vielleicht, - wir wissen’s nicht, doch manche glauben,
Daß nur der Leib wie morschen Fasses Dauben
Sich löst, - wie reifem Kern die Schale weicht, -
Sie meinen, daß durch blaue Ewigkeiten
Wir selig dann in Sternenreigen schreiten, -
Ich glaub es nicht, doch weiß ich nichts, - vielleicht, -
Wir schütten Stroh vor ihres Hauses Türe,
Daß an ihr Ohr nicht Lärm der Straße rühre, -
Und also rüsten wir die große Reise.
Vielleicht, - daß ihrer Seele ferne Weise
Dann grüßend klingt, daß sie Erwachen spüre,
Wo wir den Schlummer schauen, daß sie führe
Ein lichter Geist zu reinrer Sphären Kreise.
Vielleicht, - wir wissen’s nicht, doch manche glauben,
Daß nur der Leib wie morschen Fasses Dauben
Sich löst, - wie reifem Kern die Schale weicht, -
Sie meinen, daß durch blaue Ewigkeiten
Wir selig dann in Sternenreigen schreiten, -
Ich glaub es nicht, doch weiß ich nichts, - vielleicht, -
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

