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Weltregierung
#1
Viel sind der Fäden, die die Welt regieren,
Gehalten all' von Gottes Hand, der Einen;
Verschlungen sind die großen mit den Kleinen,
Und auch die kleinsten wirken zum Vollführen.

Doch nicht, was Menschenaugen thöricht meinen,
Ist hier das Große; nicht, was Fürsten zieren,
Das wirksam Hohe; Reich und Thron verlieen,
Wird oft im Weltgewebe klein erscheinen.

Denn sieh! die Schlacht, die dort ein Held errungen,
Und dort der Thron, den Aufruhr nicht bezwungen,
Und jenes Werk, des Ruhm die Welt durchdrungen:

es war Gebet aus jener armen Hütten,
Das mitgewirkt, gelenkt, geschützt, gestritten,
ein goldner Strom in des Gewebes Mitten.


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