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229 Tant'andai giorno e notte caminando,
#1
Tant'andai giorno e notte caminando,
Col mi' bordon che non era ferrato,
Che 'ntra' duo be' pilastri fu' arivato:
Molto s'andò il mi' cuor riconfortando.
Dritt'a l'erlique venni apressimando,
E·mantenente mi fu' inginoc[c]hiato
Per adorar quel [bel] corpo beato;
Po' venni la coverta solevando.
E poi provai sed i' potea il bordone,
In quella balestriera ch'i' v'ò detto,
Metterlo dentro tutto di randone;
Ma i' non potti, ch'ell'era sì stretto
L'entrata, che 'l fatto andò in falligione.
La prima volta i' vi fu' ben distretto.
#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CCXXIX.

So sah mich Tag und Nacht in rüstigem Gange
Mit meinem eisenlosen Stabe gehen;
Als ich das schöne Säulenpaar ersehen,
Schwoll mir das Herz in starkem sehnsuchtsdrange.

Beim Heiltum kniet ich nieder, betend lange
Davor, und sie ließ freundlich dies geschehen;
des Leibes Wonnedüfte fühlt ich wehen,
Aufhob ich dann den Schleier, hoffnungsbange.

Doch der Versuch, ob mirs nun wirklich glücke,
In die beschriebne allerliebste Lücke
Den Knotenstock mit einem Stoß zu treiben,

Mißlang mir, weil der Eingang viel zu enge,
Daß es fürs erste mußte unterbleiben;
Groß war die Not, wie ich die Pforte sprenge.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


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