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Le Mort joyeux
#1
Le Mort joyeux

Dans une terre grasse et pleine d'escargots
Je veux creuser moi-même une fosse profonde,
Où je puisse à loisir étaler mes vieux os
Et dormir dans l'oubli comme un requin dans l'onde.

Je hais les testaments et je hais les tombeaux;
Plutôt que d'implorer une larme du monde,
Vivant, j'aimerais mieux inviter les corbeaux
À saigner tous les bouts de ma carcasse immonde.

Ô vers! noirs compagnons sans oreille et sans yeux,
Voyez venir à vous un mort libre et joyeux;
Philosophes viveurs, fils de la pourriture,

À travers ma ruine allez donc sans remords,
Et dites-moi s'il est encor quelque torture
Pour ce vieux corps sans âme et mort parmi les morts!
#2
Als Nachdichtung von
Therese Robinson


Der fröhliche Tote


Der Grund soll fett und reich an Schnecken sein,
Wo ich mir selbst das tiefe Loch will graben
Und strecken will mein alt und müd Gebein
Und wie der Hai im Meer mich im Vergessen laben.

Ich hasse Testament und Leichenstein,
Will von der Welt nicht eine Träne haben,
Nein, lieber lad' ich mir als Gäste ein
Zu meinem letzten Fleisch und Bein die Raben.

O Würmer, Freunde ohne Aug' und Ohren,
Ein Toter kommt, der froh den Tod erkoren;
Weise Geniesser ihr, der Fäulnis Brut,

Bohrt euch durch meine Reste ohne Sorgen
Und sagt mir, blieb noch eine Qual verborgen
Dem alten Leib, der tot bei Toten ruht?

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
#3
In der Umdichtung von
Stefan George


Der frohe Tote

In einer fetten erde voll von schnecken
Da richt ich eine tiefe grube her ·
Da will ich frei die alten glieder recken ·
Vergessen schlafen wie ein hai im meer.

Ich will nicht testament noch grab und stein ·
Ich will von menschen keine thräne heischen.
Ich lade lieber mir die raben ein
Dass sie den ganzen morschen leib zerfleischen.

Ihr würmer! augen- ohrenlos gekreuch!
Ein freier froher toter kommt zu euch!
Ihr heitre Weise · aufgenährt im kot!

Durch meine reste dringet ohne sorgen
Und sagt: blieb eine qual mir noch verborgen –
Mir ohne seele unter toten tot?



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


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