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Genua
#1
Genua (Auszug)

Gern mag ich, wenn sie abends sich beleben,
Die Strada Nova hin und Balbi schreiten,
Wo, wie ein Lenz der Kunst, auf beiden Seiten
Die schweigenden Paläste sich erheben.

Und träumend laß ich euch vorüberschweben
Im Glanze längst begrabner Herrlichkeiten,
Ihr stolzen Nobili der alten Zeiten,
Und euer üppig reichbewegtes Leben!

Hier wehten Pfauenfächer, goldne Schleppen
Durchrauschten diese pompgeschmückten Säle,
Und Fürsten harrten auf den Marmortreppen.

Indessen trugen keuchende Kamele
Euch Asiens Reichtum her durch ferne Steppen,
Und auf dem Mittelmeer gabt ihr Befehle.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


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