30.04.2026, 00:47
Joseph Friedrich Lentner
1814 - 1852
Die Bergfeuer
(am St. Johannestage 1833 im Maxbad zu Kreuth)
Die Nacht bricht an; es zieht der Weste Wehen
Mit leisem Fittig durch die dunklen Bäume.
In heil’ger Stille rings die Berge stehen.
Es sinkt der Tag in’s Feenreich der Träume.
Da wird es plötzlich hell auf allen Höhen.
In Gluth entflammen des Gebirges Säume,
Und licht, wie goldne Sonnenstrahlen, säen
Die Feuer neuen Tag in niedre Räume.
Wie seyd ihr schön, ihr heil’gen Flammenzeichen,
Die ihr das Herz mir wundersam beweget,
Manch schönes Bild vor meinem Geist erreget!
Nicht kann ich mehr von eurem Anblick weichen.
O leuchtet fort mit solchem Wonneschimmer!
Er überstrahlet alles Sterngeflimmer!
.
1814 - 1852
Die Bergfeuer
(am St. Johannestage 1833 im Maxbad zu Kreuth)
Die Nacht bricht an; es zieht der Weste Wehen
Mit leisem Fittig durch die dunklen Bäume.
In heil’ger Stille rings die Berge stehen.
Es sinkt der Tag in’s Feenreich der Träume.
Da wird es plötzlich hell auf allen Höhen.
In Gluth entflammen des Gebirges Säume,
Und licht, wie goldne Sonnenstrahlen, säen
Die Feuer neuen Tag in niedre Räume.
Wie seyd ihr schön, ihr heil’gen Flammenzeichen,
Die ihr das Herz mir wundersam beweget,
Manch schönes Bild vor meinem Geist erreget!
Nicht kann ich mehr von eurem Anblick weichen.
O leuchtet fort mit solchem Wonneschimmer!
Er überstrahlet alles Sterngeflimmer!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

