14.05.2026, 07:49
Der Stier
Sieh wie der Stier in üppig starkem Muth
Die grüne, klare Ebene durchjagt,
Der Boden zittert, kaum zu athmen wagt –
Und sieh wie jetzt er majestätsvoll ruht.
Langsamer strömt in ihm das rothe Blut;
Wie er die Hälmchen spielend nur benagt,
Dann jauchzend brüllt, als ob sein Brüllen sagt:
Zu ruhn der Fluren Herrscher jetzt geruht! –
Oft träumt ein Dichter von dem Flügelroß,
Mit dem er auf zum blauen Himmel fliegt;
Doch seit der Himmel uns in Nichts zerfloß,
Seit uns und unsern Traum die Erde wiegt:
Da zieh’ ich vor dich, stampfender Genoß,
Der voller Kraft und Ruh’ im Grase liegt.
.
Sieh wie der Stier in üppig starkem Muth
Die grüne, klare Ebene durchjagt,
Der Boden zittert, kaum zu athmen wagt –
Und sieh wie jetzt er majestätsvoll ruht.
Langsamer strömt in ihm das rothe Blut;
Wie er die Hälmchen spielend nur benagt,
Dann jauchzend brüllt, als ob sein Brüllen sagt:
Zu ruhn der Fluren Herrscher jetzt geruht! –
Oft träumt ein Dichter von dem Flügelroß,
Mit dem er auf zum blauen Himmel fliegt;
Doch seit der Himmel uns in Nichts zerfloß,
Seit uns und unsern Traum die Erde wiegt:
Da zieh’ ich vor dich, stampfender Genoß,
Der voller Kraft und Ruh’ im Grase liegt.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

