04.05.2026, 07:41
Joseph Friedrich Lentner
1814 - 1852
Die Templerkirche zu Altenstadt
Noch wölben sich die majestät’schen Hallen
Des alten Dom’s in heilig düsterm Grau,
Noch ragen glänzend in der Sonne Strahlen
Die stolzen Thürme an des Himmels Blau.
Doch nimmer hörst du Waffentritte schallen.
Das rothe Kreuz am Herzen treu und rauh,
Du siehst den frommen Templer nimmer wallen
Im kühngewölbten byzanthin’schen Bau.
Der Landsmann nur mehr liegt hier im Gebethe,
Sieht staunend kunstgeformten Stein an Stein
Und mächt’ger Säulen schön verbund’ne Reih’n.
Still schauernd nur betritt er diese Stätte,
Dieß Riesendenkmal der Vergangenheit,
Dieß laute Zeugniß der Vergänglichkeit!
.
1814 - 1852
Die Templerkirche zu Altenstadt
Noch wölben sich die majestät’schen Hallen
Des alten Dom’s in heilig düsterm Grau,
Noch ragen glänzend in der Sonne Strahlen
Die stolzen Thürme an des Himmels Blau.
Doch nimmer hörst du Waffentritte schallen.
Das rothe Kreuz am Herzen treu und rauh,
Du siehst den frommen Templer nimmer wallen
Im kühngewölbten byzanthin’schen Bau.
Der Landsmann nur mehr liegt hier im Gebethe,
Sieht staunend kunstgeformten Stein an Stein
Und mächt’ger Säulen schön verbund’ne Reih’n.
Still schauernd nur betritt er diese Stätte,
Dieß Riesendenkmal der Vergangenheit,
Dieß laute Zeugniß der Vergänglichkeit!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

