20.05.2026, 00:43
Der Dichter
Ja zittern vor dem Sohne der Kamönen
Mag mancher Herrscher und ihn feig verachten,
Weil seine Lieder, die oft mehr als Schlachten,
Dem Gott der Freiheit und der Zukunft tönen.
Nie wird der Dichter eitlen Götzen frönen.
Den Schatz, den seine Väter ihm vermachten,
Bewacht er, wie die Väter ihn bewachten,
Und seine Hoffnung werden Siege krönen.
Ihr Herrscher, lächelt nicht des Sohn’s der Musen,
Auch er kann lächeln, daß ihr bleich hinsinkt,
Getroffen wie vom Blicke der Medusen!
Kennt ihr das eine Lied, das ewig klingt?
Tyrannen saugt’s das Blut aus gleich Empusen,
Dem Dichter folgt, der euch den Loorbeer schlingt!
.
Ja zittern vor dem Sohne der Kamönen
Mag mancher Herrscher und ihn feig verachten,
Weil seine Lieder, die oft mehr als Schlachten,
Dem Gott der Freiheit und der Zukunft tönen.
Nie wird der Dichter eitlen Götzen frönen.
Den Schatz, den seine Väter ihm vermachten,
Bewacht er, wie die Väter ihn bewachten,
Und seine Hoffnung werden Siege krönen.
Ihr Herrscher, lächelt nicht des Sohn’s der Musen,
Auch er kann lächeln, daß ihr bleich hinsinkt,
Getroffen wie vom Blicke der Medusen!
Kennt ihr das eine Lied, das ewig klingt?
Tyrannen saugt’s das Blut aus gleich Empusen,
Dem Dichter folgt, der euch den Loorbeer schlingt!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

