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Die Toskanischen Sonette
#41
Wie schreit ich leicht und frei von Tag zu Tage,
Wie ruh ich ohne Wunsch von Nacht zu Nacht,
Da sich an dir das fast erloschne, zage
Vertraun der Leidenschaft erneut entfacht.

O süße Stillung! nach gewitterschwülen,
Ruhlosen Tagen Sonne, warm und rein!
Dies dunkle, zarte Sich-Ergriffenfühlen,
Dies ganz in ebnem Glück Versunkensein.

Mein Leben steht in dir: Ein Baum im Winde,
Der sich im dichten Laub der Krone regt.
Weich und versöhnungsvoll, unsäglich linde. .

Die lauten Stürme haben sich gelegt.
Die Erde, ausgeruht im Abendschein,
Beseligt schlummert ihm zu Füßen ein.


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Die Toskanischen Sonette - von ZaunköniG - 20.04.2014, 14:05

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