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Sonnets 111
#2
Übersetzung von
Terese Robinson




CXI.

O schilt um meinethalben mit dem Glück,
Der Gottheit, die mein traurig Tun verschuldet,
Und Pöbeldienst mir schenkte als Geschick,
Das Pöbelsitten leicht erzeugt und duldet.
Daher ist jenes Mal mir eingebrannt,
Daher mein Wesen untilgbar gefärbt,
Wie von der schmutzigen Arbeit Färbers Hand;
Hab’ Mitleid! Wünsch mich rein und unverderbt.
Indes trink ich, ein williger Patient,
Zu heilen mein Gebrechen, jeden Trank,
Nichts gibt es, was mein Mund zu bitter nennt,
Doppelter Buße schuld’ ich doppelt Dank.

Hab’ Mitleid du! Und glaub mir, liebstes Wesen,
An deinem Mitleid schon werd’ ich genesen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


Nachrichten in diesem Thema
Sonnets 111 - von ZaunköniG - 28.10.2007, 14:16
RE: Sonnets 111 - von ZaunköniG - 03.05.2023, 10:43
RE: Sonnets 111 - von ZaunköniG - 18.05.2026, 00:51

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