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Sonnets 134
#2
Übersetzung von
Terese Robinson
 

CXXXIV.

 
Nun hab’ ich’s zugestanden, daß er dein
Und gab mich selbst als Bürgen für dein Glück;
Mich selbst nimm hin, doch jenes andre Mein
Gib mir zum Trost in meine Hand zurück.
Du willst es nicht, und er bleibt gern gefangen,
Da du begehrlich, allzu willig er;
Für mich schrieb er, da er zu dir gegangen,
Den Schuldbrief, und die Fessel bindet schwer.
Auf deiner Schönheit Rechte stütz du dich,
Wucherst mit jedem Reiz und jeder Huld,
Belangst den Freund, der Schuldner ward für mich,
Und den ich nun verlor um meine Schuld.
 
Ja, ihn verlor ich, und du hast nun zwei,
Er zahlt das Ganze, doch ich bin nicht frei.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


Nachrichten in diesem Thema
Sonnets 134 - von ZaunköniG - 28.10.2007, 14:16
RE: Sonnets 134 - von ZaunköniG - 09.05.2023, 10:13

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