19.06.2026, 00:53
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever
Auf dass in mild'rem Wesen hier verbleibe,
Als meine Herrin, ihrer Reize Zier,
So fleh' ich: nimm, Natur, sie wieder dir,
Wenn sie die Zeit entreisst dem schönen Leibe.
Aus diesen Reizen bild' dem hehren Weibe
Ein himmlisch Wesen nach, und für und für
Sei Liebe nun bemüht, zu formen ihr
Ein Herz, das sie zu Huld und Mitleid treibe.
Ach! sammle meine Seufzer auch und Thränen,
Und gieb sie Jenem, der in künft'gen Tagen
Bestimmt, der Theuren Ebenbild zu lieben;
Vielleicht rührt einst das Herz er seiner Schönen
Mit meinem eignen Gram, mit meinen Klagen,
Dann strahlt ihm Huld, die mir versagt geblieben.
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Sophie Hasenclever
Auf dass in mild'rem Wesen hier verbleibe,
Als meine Herrin, ihrer Reize Zier,
So fleh' ich: nimm, Natur, sie wieder dir,
Wenn sie die Zeit entreisst dem schönen Leibe.
Aus diesen Reizen bild' dem hehren Weibe
Ein himmlisch Wesen nach, und für und für
Sei Liebe nun bemüht, zu formen ihr
Ein Herz, das sie zu Huld und Mitleid treibe.
Ach! sammle meine Seufzer auch und Thränen,
Und gieb sie Jenem, der in künft'gen Tagen
Bestimmt, der Theuren Ebenbild zu lieben;
Vielleicht rührt einst das Herz er seiner Schönen
Mit meinem eignen Gram, mit meinen Klagen,
Dann strahlt ihm Huld, die mir versagt geblieben.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

