08.07.2026, 08:27
III. - Robert Schumann
O dunkel, tief! – Nacht ohne Mond und Sterne,
Wild schwingt der Sturm zerrissne Wolkenfahnen.
Wie folg’ ich diesem Geist auf seinen Bahnen?
Vielleicht erreicht er Land – doch es ist ferne.
In fremde Welt vertief’ ich mich so gerne,
Doch muß sie geistverwand mein Innres mahnen;
Hier aber steh ich nur mit dumpfem Ahnen,
Und weiß nicht, wie ich ihn begreifen lerne.
Und doch kann ich den Blick nicht von ihm lassen,
Indem mich’s abstößt, zieht mich’s leise, leise,
Als müßt’ ich ganz voll Schauer ihn umfassen.
So war mir oft auf nächt’ger Alpenreise,
Wenn mir zur Seite, in den Felsentiefen,
Die Quellen stürzten und die Adler riefen.
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O dunkel, tief! – Nacht ohne Mond und Sterne,
Wild schwingt der Sturm zerrissne Wolkenfahnen.
Wie folg’ ich diesem Geist auf seinen Bahnen?
Vielleicht erreicht er Land – doch es ist ferne.
In fremde Welt vertief’ ich mich so gerne,
Doch muß sie geistverwand mein Innres mahnen;
Hier aber steh ich nur mit dumpfem Ahnen,
Und weiß nicht, wie ich ihn begreifen lerne.
Und doch kann ich den Blick nicht von ihm lassen,
Indem mich’s abstößt, zieht mich’s leise, leise,
Als müßt’ ich ganz voll Schauer ihn umfassen.
So war mir oft auf nächt’ger Alpenreise,
Wenn mir zur Seite, in den Felsentiefen,
Die Quellen stürzten und die Adler riefen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

