27.06.2026, 11:53
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Otto Tarnogrocki
1875 - 1946
Herbstlandschaft
Die Bäume gehn schon aus dem Laub und feucht klafft
schon manche Lücke im Gehölz. Das Grau
der Wolken unterstreicht das Himmelblau
und auch das Blättergold in seiner Leuchtkraft,
das nur noch schütter in den Kronen hängt.
Es fällt, denn in dies Fallen drängt ja alles,
um nass, mit eines letzten Farbenschwalles
Wucht sein Licht zu bringen als Geschenk.
Das Blattgold gleißt, als ob die Ufer blühn,
vor einer dunklen Böschung, satt und grün.
Der Herbst will noch nicht auf die Stimmung drücken
und inszeniert das Land nochmal gekonnt,
den Fluss, Baumgruppen, Wiesen... Und im Rücken
lugt noch die Sonne übern Horizont.
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Otto Tarnogrocki
1875 - 1946
Herbstlandschaft
Die Bäume gehn schon aus dem Laub und feucht klafft
schon manche Lücke im Gehölz. Das Grau
der Wolken unterstreicht das Himmelblau
und auch das Blättergold in seiner Leuchtkraft,
das nur noch schütter in den Kronen hängt.
Es fällt, denn in dies Fallen drängt ja alles,
um nass, mit eines letzten Farbenschwalles
Wucht sein Licht zu bringen als Geschenk.
Das Blattgold gleißt, als ob die Ufer blühn,
vor einer dunklen Böschung, satt und grün.
Der Herbst will noch nicht auf die Stimmung drücken
und inszeniert das Land nochmal gekonnt,
den Fluss, Baumgruppen, Wiesen... Und im Rücken
lugt noch die Sonne übern Horizont.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

