27.06.2026, 12:55
Vincent van Gogh
1853 - 1890
Blick auf Arles
Jenseits der Pappelreihe, hinterm Fluss
liegt Arles. Die Obstbaumwiesen schäumen weiß
und fallen sacht zum Ufer ab. Ganz leis,
fast reglos, liegt das Wasser. Alles muss
ergrünen und erblühen, nur allein
die Pappeln stehen dort wie Gitterstäbe,
als ob es niemals wieder Frühling gäbe,
und wenn, - dann sollte er verboten sein!
Vergeblich, denn das Licht durchflutet alles:
den Fluss, die Obstbaumhänge und den Ort, -
und wie die Spiegelung des Blütenschwalles,
ziehn Herden Schäfchenwolken fort und fort ...
Der Lenz, ihr Pappeln, habt ihr es vernommen?
steht schon am andern Ufer. Er wird kommen!
.
1853 - 1890
Blick auf Arles
Jenseits der Pappelreihe, hinterm Fluss
liegt Arles. Die Obstbaumwiesen schäumen weiß
und fallen sacht zum Ufer ab. Ganz leis,
fast reglos, liegt das Wasser. Alles muss
ergrünen und erblühen, nur allein
die Pappeln stehen dort wie Gitterstäbe,
als ob es niemals wieder Frühling gäbe,
und wenn, - dann sollte er verboten sein!
Vergeblich, denn das Licht durchflutet alles:
den Fluss, die Obstbaumhänge und den Ort, -
und wie die Spiegelung des Blütenschwalles,
ziehn Herden Schäfchenwolken fort und fort ...
Der Lenz, ihr Pappeln, habt ihr es vernommen?
steht schon am andern Ufer. Er wird kommen!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

