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Ein Wort
#1
Ein Wort

Ein ganzer Himmel war mir einst beschieden,
Als deinen schönen Leib mein Arm umfangen;
Der Frühling blühte und die Lerchen sangen,
Und in dies heiße Herz ergoß sich Frieden.

Ein einzig Wort, - o hättest du's vermieden! -
Du sprachst es aus und alle Bande sprangen,
Die liebend uns're Seelen einst umschlangen,
Und ach! - auf ewig sind wir nun geschieden.

Zwar wird auf mich, den fürder Nimmerfrohen,
Noch manche Qual der heißen Sehnsucht lauern,
Bis dein geliebtes Bild mir ganz entflohen.

Einsam, verwaist wird meine Seele trauern,
Vergleichbar jenen Blumen, die beim rohen
Berühren in sich selbst zusammenschauern.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


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