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Lebenstendenz.
#1

Lebenstendenz.


Ich wollt' als Kind mich zu den Sternen schwingen
Und ihren Schimmer haschen mit den Händen,
Ich wollt' den kühnen Blick zur Sonne wenden.
Und ungeblendet ihren Glanz durchdringen.

Ich wollt' als Mann nach jenen Sternen ringen,
Die Lieb' allein dem Leben weiß zu spenden;
Ich wollt' den kühnen Geist erforschend senden,
Die Wahrheit ungeblendet zu erzwingen.

Des Kindes Tändeln ward des Mannes Streben!
In Hoffnung und Verzagen schwankt' mein Leben.
Zur bittern Thräne schmolz mein Sehnen, Lieben.

Nun ist's vorbei! Die Sterne sind erblichen,
Der Sonne Strahlen fremd hinabgewichen.
Die Thräne nur ist noch im Aug' geblieben.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.


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