04.05.2026, 07:41
Heinrich Lersch
1889 - 1936
Nun sag du mir, ob ich der Lersch noch bin:
Vor Stunden stand ich, rußig, schürte Feuer,
Wand zentnerschwere Eisenklötze her und hin,
Riß sie hinaus; an des Dampfhammers Steuer
Stand ich und war ganz Arbeit, Werk und Sinn,
Stolz auf mein funkelblank Maschinenungeheuer,
Bei jedem Schlag erzittert’ die Fabrik bis ins Gemäuer.
Ich stand, der Schmied, lässig und kühl darin.
Dann riß ein Heulton Rad und Riemen ab.
Ich wusch mich rein von Schmiere, Ruß und Schweiß,
Doch immer schlug mein Hammerherz hinauf, hinab.
Ich ging durchs Tor, trabte im Fußgetrab,
Als wie ein Narr, der lebt und es nicht weiß.
Ich kaufte Wurst und Tabak, schimpfte auf den Preis.
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1889 - 1936
Nun sag du mir, ob ich der Lersch noch bin:
Vor Stunden stand ich, rußig, schürte Feuer,
Wand zentnerschwere Eisenklötze her und hin,
Riß sie hinaus; an des Dampfhammers Steuer
Stand ich und war ganz Arbeit, Werk und Sinn,
Stolz auf mein funkelblank Maschinenungeheuer,
Bei jedem Schlag erzittert’ die Fabrik bis ins Gemäuer.
Ich stand, der Schmied, lässig und kühl darin.
Dann riß ein Heulton Rad und Riemen ab.
Ich wusch mich rein von Schmiere, Ruß und Schweiß,
Doch immer schlug mein Hammerherz hinauf, hinab.
Ich ging durchs Tor, trabte im Fußgetrab,
Als wie ein Narr, der lebt und es nicht weiß.
Ich kaufte Wurst und Tabak, schimpfte auf den Preis.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

