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Leybold, Hans: Le tiers état
#1
Hans Leybold
1892 – 1914


Le tiers état


Zertretene, die sich durch Finsternisse prügeln.
Wir Blutigen! Verworfen dorren unsre Glieder.
Die Nacht legt sich um uns; erlognen Engelsflügeln
gleich fällt sie in schwarze Flüsse; wieder

deckt sie die Wunden zu, wie die Not und Schmerzen.
Wir Durstigen! Kein Quell stillt unsre Brände.
Wir brüten Wut. Es qualmen grau die Kerzen
in unsern Kellern. Verfluchte Sattheit! Unsre Hände

hart geballt. Nur manchmal leuchtet uns der Mond:
gequollenes Symbol des Feisten, der in Villen wohnt.
Der Haß macht schwach! Und stark zugleich. Wozu Gesetze?

Wir beißen uns gequält die Zunge wund.
Belastete: wir sehen auf den tiefsten Grund
des Meers der Zeit. Dort wachsen unsre Zukunftsschätze.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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