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Märblau
#1
Märblau

Der Frühling schwenkt sein blaues Band, und ach;
Zwei Königskinder stehen, wie du siehst
an fremden Ufern und ein jedes liest
aus Wolkenbildern was das Schicksal mach:

Die Wolken und das Blau sind Berg und Bach,
der sich am Horizont ins Meer ergießt,
wo sich der Ring der Nebellungen schließt. -
Dem Tage müd entkommen lieg ich wach. -

Ich komm dir in der Ferne nah (sublim),
wenn ich mit Wahrem der Legende spiele.
Ich tauche ein in die Erinnerungen,

auf daß ich deine Perle fände, Priele
verlaufen, weiten sich, und maritim
zergehn mir Muscheln salzig auf der Zunge.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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