27.06.2026, 15:38
Die Pappeln
bei Laatzen / Grasdorf
Schlank aufgerichtet stehn im Weideland
die Pappelpyramiden nassen Fußes.
Ihr Rauschen wie der Nachhall eines Grußes
in Richtung stadt am nahen Himmelsrand.
Und sie bewegen sich: Die Böen gehen
durchs Laub. Die Blätter wiegen sich zusammen.
Sie schwanken, flackern auf wie Kerzenflammen...
Ich will sie so einmal bei Mondschein sehen,
Bei Silberrschimmern Raum und Zeit vergessen.
Ein Sommerabend soll es sein, wenn noch
um elf die Mücken tanzen; wie Zypressen
in einem Nachtgemälde von van Gogh
de Pappeln lodern und manch Sternchen lugt.
Dann ist auch dieser Himmel groß genug.
.
bei Laatzen / Grasdorf
Schlank aufgerichtet stehn im Weideland
die Pappelpyramiden nassen Fußes.
Ihr Rauschen wie der Nachhall eines Grußes
in Richtung stadt am nahen Himmelsrand.
Und sie bewegen sich: Die Böen gehen
durchs Laub. Die Blätter wiegen sich zusammen.
Sie schwanken, flackern auf wie Kerzenflammen...
Ich will sie so einmal bei Mondschein sehen,
Bei Silberrschimmern Raum und Zeit vergessen.
Ein Sommerabend soll es sein, wenn noch
um elf die Mücken tanzen; wie Zypressen
in einem Nachtgemälde von van Gogh
de Pappeln lodern und manch Sternchen lugt.
Dann ist auch dieser Himmel groß genug.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

