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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Moritz Rappaport]]></title>
		<link>https://sonett-forum.de/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett-forum.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 06:55:58 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[An Ludw. Aug. Frankl]]></title>
			<link>https://sonett-forum.de/showthread.php?tid=32076</link>
			<pubDate>Mon, 13 May 2024 11:13:08 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-forum.de/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-forum.de/showthread.php?tid=32076</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">An Ludw. Aug. Frankl<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">zum Siebzigsten Geburtstage</span></span><br />
(3. Februar 1880)<br />
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <br />
Jubelgruß</span><br />
<br />
Denk’ ich der Zeit, entschwunden ist sie lange,<br />
Uns unsern frischen, hellen Jugendtagen,<br />
Da lauscht mein Geist, wie man dem Wunderklange<br />
Begierig lauscht von Märchen und von Sagen.<br />
<br />
Dann steh’ ich, wie auf steilem Felsenhange<br />
Der Wandrer steht, erfüllt von Lust und Zagen,<br />
Mir ist so wohl und dennoch gar so bange,<br />
Und weiß nicht: Soll ich jubeln oder klagen?<br />
<br />
Der Rückblick, wie so herrlich, lichtumflossen,<br />
Die Rückkehr, ach, unmöglich und verschlossen,<br />
Das Herz verzagt, versinkt in dumpfes Brüten.<br />
<br />
Da rauscht ein Ton aus längst verklung’nen Stunden,<br />
Die Seele jauchzt, der Trübsinn ist verschwunden,<br />
Sie wandelt wieder unter Duft und Blüthen.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">An Ludw. Aug. Frankl<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">zum Siebzigsten Geburtstage</span></span><br />
(3. Februar 1880)<br />
<br />
 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <br />
Jubelgruß</span><br />
<br />
Denk’ ich der Zeit, entschwunden ist sie lange,<br />
Uns unsern frischen, hellen Jugendtagen,<br />
Da lauscht mein Geist, wie man dem Wunderklange<br />
Begierig lauscht von Märchen und von Sagen.<br />
<br />
Dann steh’ ich, wie auf steilem Felsenhange<br />
Der Wandrer steht, erfüllt von Lust und Zagen,<br />
Mir ist so wohl und dennoch gar so bange,<br />
Und weiß nicht: Soll ich jubeln oder klagen?<br />
<br />
Der Rückblick, wie so herrlich, lichtumflossen,<br />
Die Rückkehr, ach, unmöglich und verschlossen,<br />
Das Herz verzagt, versinkt in dumpfes Brüten.<br />
<br />
Da rauscht ein Ton aus längst verklung’nen Stunden,<br />
Die Seele jauchzt, der Trübsinn ist verschwunden,<br />
Sie wandelt wieder unter Duft und Blüthen.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
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